Pressemitteilung 3D-Druck ist eine echte Alternative

Das Potenzial numerischer Berechnung für die Industrie stand beim Thementag „CAE in Forschung und Entwicklung der Produktionstechnik“ am 22. Januar auf der NORTEC im Zentrum des Interesses. Auch die 3D-Druck-Technik wurde einbezogen – und stieß auf großes Interesse.

Welche Möglichkeiten bietet Computer Aided Engineering in der Produktionstechnik? Und welchen Herausforderungen müssen sich die Simulationsexperten dabei stellen? Diese spannenden Fragen wurden am zweiten Messetag auf der NORTEC 2014 von allen Seiten beleuchtet. Denn im Rahmen der Fachmesse für Produktionstechnik im Norden fand am 22. Januar auf der NORTEC Bühne in Halle A2 der Thementag „CAE in Forschung und Entwicklung der Produktionstechnik“ statt – konzipiert und moderiert von Dirk Pieper, Beratender Ingenieur und Gründer des Simulationsexperten-Netzwerkes CAE-Forum.de. Dabei standen auf dem ersten Thementag dieser Art der aktuelle Stand der Forschung und Entwicklung in den Bereichen Design und Konstruktion, numerische Berechnung sowie Rapidprototyping und 3D-Druck im Mittelpunkt. Vorträge zur Ökodesignrichtlinie der Europäischen Union und zum Patentrecht in der Produktionstechnik rundeten die Schwerpunktveranstaltung ab.

Besucht wurde der Thementag von zahlreichen Konstrukteuren, Berechnern, Prototypenbauern und 3D-Druck-Begeisterten. Schnell zeigte sich: Das Thema 3D-Druck im Rahmen einer Fachmesse auf ausgewiesene CAE-Experten treffen zu lassen war ein gelungener Schachzug: Der Informationsbedarf unter den Zuhörern in Hinblick auf die Verfahren von 3D-Druck und Lasersintern war immens. Diese Verfahren sind zwar nicht neu – erfreuen sich aber immer größerer Beliebtheit, seit 3D-Drucker erschwinglicher und auch für Privatanwender bezahlbar geworden sind. „Nicht zuletzt deswegen ist es eine sehr dankbare Aufgabe, Ingenieuren die Möglichkeiten von 3D-Druck- und Lasersinterverfahren aufzuzeigen“, sagt Klaus Klein von der EOS GmbH. In seinem Vortrag erläuterte er, wie Additive Fertigung (AD), zu denen 3D-Druck und Lasersinterverfahren zählen, eingesetzt werden kann und welches Know-how dafür nötig ist.

Ein Thema, das den Nerv der Ingenieure traf. Sie beteiligten sich mit zahlreichen Fragen und Wortbeiträgen. „Es ist spannend zu erfahren, wie vielseitig diese Technik inzwischen einsetzbar ist. Dadurch zeigt sich, dass sie in vielen Bereichen der Produktion eingesetzt werden kann. Und dies wiederum öffnet uns Berechnern neue Felder, die wir bei unseren Simulationen einbeziehen können“, sagt Dirk Pieper.
Denn eines wurde an diesem Nachmittag sonnenklar: Die 3D-Druck- und Lasersinternverfahren verbessern sich ständig und bieten sich daher bereits jetzt als echte Alternative für bestimmte Bauteile in der Produktion an. Designer, Konstrukteure und Berechner sind daher künftig gefordert, das Potenzial der neuen Technik zu erkennen und für ihre jeweiligen Branchen nutzbar zu machen. Klaus Klein verspricht: „Für nahezu jede Anwendung können wir heute schon ein Material vorschlagen, das die gewünschten Eigenschaften besitzt und durch 3D-Druck- oder Lasersintern herstellbar ist.“

Doch auch eher klassische Themen aus der Berechnerzunft fanden zahlreiche Zuhörer. So skizzierte beispielsweise Dr. Helge Thielbörger von Siemens Industry Software anschaulich die Strategie, Konstrukteure einfache Simulationen durchführen zu lassen. Und Ralf Paßmann vom NORTEC-Aussteller Synopt erläuterte, was für eine numerische Berechnung unabdingbar ist und welche Aussagen mit den Mitteln der numerischen Simulation über ein Produkt oder eine Entwicklung getätigt werden können. „Der Einsatz von CAE-Methoden wird mehr und mehr zum wesentlichen Bestandteil der Entwicklungsarbeit in der Produktionstechnik“, so Ralf Paßmann. Die mitgebrachten Beispiele über Simulationen auf Produkt- und Maschinenebene demonstrierten die Möglichkeiten und die Vielfältigkeit der virtuellen Produktentwicklung.

„Besonders gut hat mir die Vielfalt der Themen gefallen“, resümiert Dennis Witschel von Pixelrace. „Daher habe ich mir auch so gut wie alle Vorträge angehört. Für meine Arbeit lässt sich da einiges verwerten. Besonders interessant fand ich auch, wie vielfältig doch die 3D-Druck-Techniken bereits eingesetzt werden können. In dieser Bandbreite war mir das bisher noch nicht bekannt.“
Dirk Pieper freut sich, dass der erste CAE-Thementag sein Ziel erreicht hat: „Berechner, Konstrukteure, 3D-Druck-Begeisterte, Ingenieure konnten alle voneinander lernen und ihre Erfahrungen austauschen und hier und da eine Wissenslücke füllen. Das nenne ich ein gelungenes Ergebnis.“

Wer den Thementag oder einzelne Vorträge verpasst hat, hier lassen sie sich nachlesen:
www.CAE-Forum.de

Auf der Hannover Messe wird CAE-Forum.de diese und weitere Themen wieder aufgreifen und bietet die gesamte Messewoche (7. bis 11. April 2014 in Halle 7) spannende Vorträge (siehe auch www.CAE-Messe.de )

Die Pressemeldung als PDF: PM_NORTEC_CAE_3D-Druck.pdf
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Thementag "CAE in Forschung und Entwicklung der Produktionstechnik" auf der NORTEC in Hamburg
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